Universal Edition Wien vertritt ab jetzt meine Werke

Von heute an werden einige meiner Werke von der Universal Edition Wien vertreten. Ich freue mich sehr, im Katalog dieses renommierten Verlagshauses zu erscheinen.
Die ersten dort gehandelten Werke werden sein:
Die dritte Sinfonie, „Für die Turiner Toten“
Die achteinhalbte Sinfonie, die „Felliniana“,
sowie die Jeanne-Suite, vielleicht noch rechtzeitig aufführbar zum Erscheinen des Romans um die Piratin Jeanne de Belleville, Ende Juli 2022 im Berlin-Verlag.

Neuer Roman: WANN DAS MIT JEANNE BEGANN

Dieser Tage habe ich meinen neuen Roman beendet WANN DAS MIT JEANNE BEGANN, der im nächsten Herbst im Berlin-Verlag erscheinen wird.
Gemeint ist Jeanne de Belleville, eine Frau von Adel, siebenfache Mutter, die im damals recht fortgeschrittenen Alter von 43 Jahren, all ihre Ländereien und Besitztümer verkauft hat, um Krieg zu führen gegen König Philip VI. von Frankreich. Denn der hatte ihren geliebten Gatten, Olivier de Clisson, unter fadenscheinigen Vorwürfen hinrichten lassen.
Sie erwirbt drei Schiffe, streicht die Segel rot, den Rest schwarz an und kämpft,  unterstützt von England, dreizehn Jahre ihren Privatkrieg, durchaus erfolgreich.
Zum Sujet passend habe ich eine Jeanne-Suite komponiert, Piratenmusik, die auch als Hommage an Korngold und dessen Partituren zu Errol-Flynn-Filmen gedacht ist.

Die andere Frau – Uraufführung in der Semperoper

Am 22. Januar wurde in der Semperoper Dresden die Oper „Die andere Frau“ uraufgeführt, zu der Torsten Rasch die Musik geliefert hat und ich den Text. Die Besprechungen lesen sich genauso rauschhaft wie Raschs Musik, es ist sogar von entstandener Ekstase die Rede. Tatsächlich handelte es sich um einen Abend der Extraklasse mit einem hinreißenden und schlüssigen Regiekonzept, einem recht packenden, zwar biblischen aber doch auch sehr heutigen Drama und dem gewohnten Großklang der DresdnerStaatskapelle. Noch gibt es drei Aufführungen zu sehen; leider sind alle ausverkauft, aber vielleicht hat man ja an der Abendkasse ein Stück Glück.
Hier einige Stimmen dazu:
nmz online, 24.01.2022
Torsten Rasch holt in „Die andere Frau“ biblische Grausamkeit ins Heute – Uraufführung an der Semperoper
https://www.nmz.de/online/torsten-rasch-holt-in-die-andere-frau-biblische-grausamkeit-ins-heute-urauffuehrung-an-der-se
MDR Kultur, 25.01.2022
Semperoper Dresden: Premiere „Die andere Frau“ mit Publikum auf der Bühne

https://www.mdr.de/kultur/theater/dresden-semperoper-die-andere-frau-oper-kritik-100.html

saechsische.de, 23.01.2022
Beeindruckende Uraufführung an der Semperoper
https://www.saechsische.de/dresden/kultur/semperoper/beeindruckende-urauffuehrung-an-der-semperoper-5611497-plus.html

Sueddeutsche.de, 21.01.2022
Semperoper bringt Stoff aus Alten Testament auf die Bühne
https://www.sueddeutsche.de/kultur/musik-dresden-semperoper-bringt-stoff-aus-alten-testament-auf-die-buehne-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-220121-99-800908

Felliniana, die Achteinhalbte

Ich habe eine neue Sinfonie geschrieben und sie die Achteinhalbte genannt, die „Felliniana“.

Die vier Sätze sind inspiriert von jenen vier Filmen Fellinis, die mir am meisten bedeuten.
(Wobei ich ‚ La Strada‘ nie gesehen habe, den heb ich mir fürs Sterbebett auf.)
1. La Dolce Vita
2. Amarcord
3. Die Nächte der Cabiria
4. Ginger und Fred
 
Die Links zu den Simulationen auf Soundcloud finden sich hier:
 
 
 
 

 

Sängerin gesucht für Pop-Projekt

Nach ein paar Jahrzehnten Pause will ich mal wieder ein Pop-Projekt gestalten und schreibe derzeit Texte zu den 13  Songs of Passion and Comfort.
Die Lieder sind soft und slow, leicht angejazzt, meist melancholisch, etwa in Richtung Tori Amos. Ich suche dafür einen charaktervollen Alt ohne klassisches Timbre, der es auch in Mezzohöhen schafft.
Hier die Links zu den Simulationen auf Soundcloud:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

https://soundcloud.com/einmannderoper/pop-project-lied-13-helmut-krausser

RAVEN HALL ist fertig

Sowohl Partitur wie Klavierauszug. Sechs Jahre nach der ersten Fassung, die ich damals zu Recht in den Giftschrank gab. Jetzt überzeugt mich das Werk so sehr, dass ich aus der Thematik sogar einen Roman machen will, in dem dann alle Feinheiten der Handlung  zur Sprache kommen werden, die in einer 90-Minuten-Oper naturgemäß kaum je genug Platz finden.
Das Jahr 1965 ist belletristisch, anders als die Jahre unmittelbar danach, noch eher selten aufgearbeitet worden, auch wenn es den Grundstein für umwälzende Neuerungen gelegt hat, zumal in der Pop-Musik, die hier in einen konfrontativen Dialog mit einem herkömmmlich klassisch-tonalen Score tritt.

ZEIT UND ZEIGE – Show Time Music, inspiriert von alten Fotos aus dem Familienalbum

Mein neues Werk der Comic-Musik ZEIT UND ZEIGE – Show Time Music (klingt eine Spur zu heideggerisch, bot sich aber sehr aufdringlich an), eine knapp viertelstündige Suite für teils kleine bis mittlere Orchesterbesetzung nach neun in einem alten Familienalbum aufgefundenen Fotografien, ist wiederum ein synästhetisches Experiment. Das  älteste Foto zeigt dieHochzeit meiner Großeltern Rosa und Georg 1919, das späteste ein ländliches Familienfest 1941.

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