Sängerin gesucht für Pop-Projekt

Nach ein paar Jahrzehnten Pause will ich mal wieder ein Pop-Projekt gestalten und schreibe derzeit Texte zu den 13  Songs of Passion and Comfort.
Die Lieder sind soft und slow, leicht angejazzt, meist melancholisch, etwa in Richtung Tori Amos. Ich suche dafür einen charaktervollen Alt ohne klassisches Timbre, der es auch in Mezzohöhen schafft.
Hier die Links zu den Simulationen auf Soundcloud:
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

https://soundcloud.com/einmannderoper/pop-project-lied-13-helmut-krausser

RAVEN HALL ist fertig

Sowohl Partitur wie Klavierauszug. Sechs Jahre nach der ersten Fassung, die ich damals zu Recht in den Giftschrank gab. Jetzt überzeugt mich das Werk so sehr, dass ich aus der Thematik sogar einen Roman machen will, in dem dann alle Feinheiten der Handlung  zur Sprache kommen werden, die in einer 90-Minuten-Oper naturgemäß kaum je genug Platz finden.
Das Jahr 1965 ist belletristisch, anders als die Jahre unmittelbar danach, noch eher selten aufgearbeitet worden, auch wenn es den Grundstein für umwälzende Neuerungen gelegt hat, zumal in der Pop-Musik, die hier in einen konfrontativen Dialog mit einem herkömmmlich klassisch-tonalen Score tritt.

ZEIT UND ZEIGE – Show Time Music, inspiriert von alten Fotos aus dem Familienalbum

Mein neues Werk der Comic-Musik ZEIT UND ZEIGE – Show Time Music (klingt eine Spur zu heideggerisch, bot sich aber sehr aufdringlich an), eine knapp viertelstündige Suite für teils kleine bis mittlere Orchesterbesetzung nach neun in einem alten Familienalbum aufgefundenen Fotografien, ist wiederum ein synästhetisches Experiment. Das  älteste Foto zeigt dieHochzeit meiner Großeltern Rosa und Georg 1919, das späteste ein ländliches Familienfest 1941.

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Wills Affairs – Fertig.

Sowohl Corona-Version (ohne Chöre und Intermezzi) wie auch die Komplettfassung.
Ich denke oder hoffe, WILLS AFFAIRS ist das Beste, was ich je gemacht habe, ein Hohelied der Liebe mit Gänsehautfinale.
Statt des großen Apparats verwende ich nur das kleine Orchester, es reicht aus, wenn wider Erwarten nicht, kann jemand mal eine erweiterte Fassung erstellen, das dürfte kein Problem sein. Der homoerotische Charakter ergibt sich stringent aus den Texten Shakespeares. Es wäre musikalisch wohl interessant, Tenor oder Bariton durch einen Sopran zu ersetzen, ich fände das aber wenig statthaft und würde es nur als Try-Out dulden.

Wills Affairs – Orchesterwerk sowie Kammerversion wird in diesem Jahr fertig

WILLS AFFAIRS  ist ein Werk für Tenor, Bariton, Chor, Orchester und Orgel auf Sonette von William Shakespeare in eigener Übersetzung.
Ich habe vor vier Jahren damit begonnen und bin endlich guter Dinge, dieses ambitionierte Monster (Spieldauer 1:40) noch in diesem Jahr vollenden zu können.
Es soll so etwas wie die CARMINA BURANA fürs 21. Jahrhundert werden. Da mir bewußt ist, dass eine Realisierung dieses Projekts im Moment unwahrscheinlich ist, entsteht zugleich eine Kammerversion einiger ausgewählter Nummern für kleines Orchester (20 Musiker) ohne Chor und Orgel.

Uraufführung der Oper Die andere Frau in der Semperoper Dresden verschoben

Die Uraufführung der Oper Die andere Frau von Torsten Rasch, für die ich das Libretto geschrieben habe und die am 03. Juni 2020 in der Semperoper Dresden stattfinden sollte, ist bedingt durch Corona abgesagt und wird auf einen späteren Termin im kommenden Herbst oder Frühjahr 2021 verschoben.  Sowie ein neuer Termin steht, werde ich ihn hier mitteilen. Informationen finden Sie auch unter
https://www.semperoper.de/

Sinfonietta, gewidmet „den Turiner Toten“

Grabmal Guiseppe Pongilione auf dem Cimitero monumentale di Torino von 1886
Grabmal Guiseppe Pongilione auf dem Cimitero monumentale di Torino von 1886 (Quelle: Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

In letzter Zeit habe ich wieder viele Stunden in staubigen Archiven verbracht, woraus am Ende, um der Melancholie Herr zu werden,  die Sinfonietta entstand, gewidmet „den Turiner Toten“. In deren Daten zu recherchieren, meist begrenzt auf die nackten Meldungen Nati Morti Matrimoni – glich einem Blättern im Buch des Lebens.

So heißen denn auch die ersten drei Sätze der kleinen Sinfonie. Der letzte dann heißt „Corinna“,  ist jener unbekannten Geliebten Puccinis während der Jahre 1900 bis 1903 gewidmet.

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